In der Nacht zum 8. Januar 2026 erlebte Deutschland eine der kältesten Nächte dieses Winters. Die absolute Tiefsttemperatur wurde in Kühnhaide im Erzgebirge mit beeindruckenden minus 27,8 Grad Celsius gemessen – ein Wert, der selbst für diese Höhenlage außergewöhnlich ist und an die strengen Winter vergangener Jahrzehnte erinnert.
Der kälteste Punkt der Nacht
Der kleine Ort Kühnhaide im sächsischen Erzgebirge setzte sich an die Spitze der Messwerte. Dort sanken die Temperaturen in den frühen Morgenstunden auf minus 27,8 Grad, getrieben von einer massiven Einströmung kalter Polarluft. Diese Kältewelle betraf vor allem den Osten und Südosten Deutschlands, wo viele Stationen Werte zwischen minus 10 und minus 20 Grad meldeten. Auch in anderen Mittelgebirgen wie dem Schwarzwald wurden tiefe Fröste beobachtet, etwa minus 20,9 Grad an der Zugspitze.
Ausblick: Kälte hält an
Für die kommenden Tage (9. bis 11. Januar) prognostizieren die Wetterdienste anhaltende Kälte, besonders im Nordosten und Osten. Am Freitag könnte ein Sturmtief mildere Luft im Süden bringen, doch am Wochenende kehrt mit Schneefällen und Dauerfrost die Kälte zurück: Im Nordosten sind Höchstwerte von minus 10 bis minus 5 Grad zu erwarten. Der Norden und Osten bleiben die kältesten Regionen, während Süden und Westen um den Gefrierpunkt pendeln. Diese Phase unterstreicht, wie unvorhersehbar und extrem der Januar 2026 ausfällt.
Dieser Einbruch erinnert uns an die Kraft der Natur – perfekt für alle, die Winterwetter in Bayern und Umgebung hautnah miterleben wollen. Bleibt dran für Updates aus Marktheidenfeld!